DER GUTE ZWECK

Die MWV-Organisatoren wollten ihr Event mit einem guten Zweck verbinden. 25 Prozent der MWV-Registrierungsgebühren werden für die Stiftung ALS Nederland gespendet. Die Organisation lernte eine hiermit verbundene Initiative des Venrayers Norbert Hulleman kennen und war direkt von seiner Idee überzeugt. Hier ist Norberts Geschichte. Oder besser gesagt, die seines Vaters.

„Im Namen meines Vaters geht der Kampf weiter. Am Donnerstag, dem 7. August 2014, startete mein Vater Martin Hulleman im Alter von erst 71 Jahren seine – wie er es nannte – nächste Reise. Auf seinem Sterbebett gab er mir den Auftrag: „Stelle du sicher, dass der Kampf weitergeht.“

‚Setze meinen Kampf fort.‘ Das ist der Hilferuf, mit dem sich ALS Nederland im Kampf gegen diese Krankheit engagiert. Mein Vater hat mir also eine schwere Last auf die Schultern gelegt, dachte ich. Mit sehr sanfter Stimme, weil das tut diese schreckliche Krankheit mit einem, sagte er mir: „Nor, sorge du dafür, dass anderen nicht passiert, was mir widerfahren ist.“ Das hat mich sehr berührt, muss ich sagen. Und ich habe meinem Vater versprochen, dass ich weiterkämpfe. Und das tue ich bis heute.

In den Jahren seiner Krankheit und auch nach seinem Tod besuchten meine Familie und ich viele Veranstaltungen, unter anderem den ALS-Welttag. Bei diesen Gelegenheiten ging ich oft mit ALS-Patienten und den Menschen aus deren Umgebung ins Gespräch. Wir hörten, dass es sich viele Menschen es einfach nicht mehr zutrauen, einen ALS-Patienten direkt zu fragen, wie es ihm geht. Das hatten wir auch schon oft bemerkt. Das brachte mich auf die Idee, Menschen zusammenzubringen und sie direkt darüber zu informieren, was diese Krankheit bedeutet. Der nationale Tag der Nachbarn könnte dazu ein r Anfang sein. Mittlerweile haben wir gemeinsam mit ALS Nederland den nationalen Grilltag ins Leben gerufen.

Darüber hinaus suche ich ständig nach Möglichkeiten, Spenden für ALS Nederland zu sammeln. Oft trete ich in Kontakt mit anderen Initiativen, so auch dem Mehrtägigen Wanderevent Venray. Und ich bin so überrascht, weil ich wieder spüre, dass ich die Last nicht alleine trage und Menschen um mich herum helfen wollen. Ich finde das ganz besonders, und es fühlt sich auch ganz besonders an. Ich bin daher mehr als glücklich, dass die Stiftung MWV mir nun auch helfen wird, das Versprechen an meinen Vater zu erfüllen.“